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Für die Märchen-STA von chifuru habe ich zwei Märchen umgedichtet um ihnen etwas mehr Pepp zu verleihen und damit die Karten, die ich dafür gezeichnet habe, mehr meinen Vorstellungen angleichen konnte.

Hier ist das erste umgedichtete Märchen.

Die Prinzessin auf der Erbse

Es war einmal eine Schneiderstochter, die war so faul, dass sie den ganzen Tag verschlief und die Nächte ebenfalls, so dass sie nie auch nur eine Arbeit beendet hatte, die ihr ihr Vater aufgetragen hatte.

Die Tochter war sein einziges Kind und daher sollte sie einst die Schneiderstube von ihm übernehmen, da sie aber gar so faul war, das Handwerk nicht verstand und sie deswegen kein Mann im Dorfe haben wollte, betete er eines Abends verzweifelt gen Himmel, sein Töchterlein möge doch endlich zur Besinnung kommen.

Da erschien ihm eine Fee, die mochte des Schneiders Kleider sehr gerne und mochte nicht sehen wie der Mann sich gar so sehr grähmte, dass sie sagte:

"Deiner Tochter mag ich mich annehmen und sie zu einer rechten, fleissigen Schneiderin erziehen, dass ein jeder Mann im Lande um ihre Hand anhalten und ein jeder Bewohner die Kleider, die sie nähen wird, tragen möchte."

Der Schneider war glücklich über das Angebot der Fee und übergab ihr seine faule Tochter.

So musste die Jungfer mit der Fee in ein fernes Zauberland reisen und auf ihr Schlösschen ziehen, um dort eine fleissige Schneiderin zu werden.

Doch auch nachdem ein Jahr ins Land gegangen war, konnte die Trine kein einzig fertiggestelltes Kleidungsstück vorweisen, nicht einmal ein paar Strümpfe hatte sie fertig nähen wollen, weil ihr die Arbeit langweilig ward und sie lieber Tag und Nacht verschlief.

Da wurde die gute Fee böse mit ihr und belegte sie mit einem Zauber.

"Ich verbanne dich aus meinem Schloss, du faules Trinchen!
Du sollst binnen Monatsfrist erkennen, dass man sich Ruhe erst nach getaner Arbeit verdient hat! Ich lege einen Zauber über dich, der dich des Nachts und des Tags nicht schlafen lassen wird, ehe du nicht ein Meisterstück genäht hast.
Schaffst du das nicht bis ein Monat vorbei ist, wird dich das dein Leben kosten!"

Das Mädchen erschrack sehr, konnte sie doch nicht einmal ein einfaches Hemdchen zusammennähen, wie sollte sie da ein Meisterstück nähen?

Sie flehte und bettelte die Fee um Gnadem doch der Zauber ward bereits gesprochen.

Doch die Fee hatte Mitleid mit der Schneiderstochter, hüllte sie in feine Kleider, setze sie in eine Kutsche und schickte den Kutscher an, die Junger in der nächsten Ortschaft abzusetzen.

So wards geschehen und der erste Ort, den die Kutsche erreichte, war des Königs Hauptstadt.

Dort wurde die Trine entlassen und ihrer Wege geschickt.

Es begab sich just zu dieser Zeit, dass der alte König seinen Tode nahen fühlte und seinen einzgen Sohn anhielt eine rechte Prinzessin zu finden die er ehelichen sollte, damit er rechtmäßiger Thronfolger werden könne.

Aber es fand sich im ganzen Reich keine Prinzessin, die der Königsmutter recht gewesen wäre.
Keine ward ihr fein, edel, zart und lieblich genug um ihr ihre Stellung abzutreten, denn die wollte sie gerne behalten.

Als die Trine auf dem großen Marktplatz abgesetzt wurde, gab es ob ihrer feinen Erscheinung, denn hässlich ward unsere Jungfer nicht, ein großes Trara und Geschrei, denn alle dachten es wäre eine neue Prinzessin gekommen, ihr Glück an der Königin zu versuchen.

Die Schneiderstochter mochte sich wehren und erklären, sie wäre nur die Tochter eine Schneiders, wie sie mochte, es nutzte nichts und sie ward zur Königin gebracht.

Diese ward ebenso verwundert ob der Erscheinung der Trine, dass sie nicht lange zögerte und das Mädchen ihrer schwersten Prinzessinnenprüfung unterzog.

Das Mädchen ward des Abends in ein Schlfgemach geführt in dem ein großes Bett stand, welches mit einer ansehnlich dicken Federmatratze bestückt war.

Darauf musste sich die Schneiderstochter legen und wurde in der Kammer eingesperrt.

Nun war die Trine sehr müde und versuchte zu schlafen, doch sie fand keinen Schlaf und warf sich auf der Matratze herum dass es quieckte und federte, aber der Schlaf mochte nicht kommen.

Am nächsten Morgen kam die Königin in die Schlafstube und fragte das Mädchen, wie sie geschlafen habe.

Da ächzte die Trine:

"Ach, ich hab des Nachts kein Auge zugetan, irgendetwas hat mich gedrückt und geziept dass es nicht ging."

Da erschrack die Königin sehr, denn sie hatte hinterhältig eine Walnuss unter die Federmatratze legen lassen um zu testen ob die vermeindliche Prinzessin auch zartfühlend genug wäre die Nuss zu spüren und dachte nun dass wahrlich eine Prinzessin vor ihr stünde.

In Wirklichkeit hatte sich aber die gute Fee so klein wie eine Fliege gemacht und die Trine während der Nacht geziept und gezwickt dass nicht an Schlaf zu denken war.

Das wusste die Kömigin nun aber nicht und sagte: 

"Ach Prinzessin, verzeiht meinen Zofen, sie haben euch wohl nicht weich genug gebettet. Ich lasse neue Federbetten auflegen auf denen ihr heut Nacht sicherlich weitaus besser schlummern werdet können,"

Die Trine freute sich darüber, aber auch in der nächsten Nacht fand die keinen Schlaf weil die Fee sie ziepte und zwickte und wiede dachte die Königin des Morgens, dass die Prinzessin die Wahlmuss gespürt hatte.

Am nächsten Abend lagen noch mehr Federbetten auf dem Bette und hinterhältig hatte die Kömigin die Wahlnuss durch eine Haselnuss vertauscht.

Aber wieder flog die gute Fee des Nachts um die Trine herum und ziepte und zwickte sie, sobald sich ihre Augen schlossen.

Als dies Spiel über 14 Tage weiter so verlief, wurden die Federbetten immer mehr, die versteckten Fallen der Königin immer kleiner und die Trine immer müder und verzweifelter, weil sie in 2 Wochen würde tot sein, nähte sie nicht das Meisterstück, welches die Fee verlangte.

Daher lieh sie sich vom Hofschneider schlussendlich alles Material was sie benötigte und begann des Nachts, als keiner sie bei ihren kläglichen Versuchen beobachten und verspoten konnte, an dem Meisterstück zu arbeiten und als die Tage und Nächte vorübergingen, so wurde die Trine immer besser und schneller in ihrer Arbeit und fand soviel Vergnügen darin, dass sie die alten, ersten Nähte wieder auftrennte und sie fein und ordentlich neu vernähte.

Dadurch wurden ihr die Nächste nichtmehr so lang, aber weil sie fleissig arbeitete und die gute Fee sie immer noch am einschlafen hinderte, kochte die Königin vor Wut und versuchte ihr Glück zu guter Letzt mit einer einzelnen Erbse, von der sie sich erhoffte, dass die Schneiderstochter sie nicht würde erfühlen können und sagte zu ihrem kranken Gatten:

"Wenn sie auch diese Nacht nicht schlafen kann, weil ihr diese kleine Erbse unter den 36 Federbetten den Schlaf raubt, dann ist sie wahrlich eine Prinzessin und ich mag ihr den Thron mit Freude übergeben, denn keine kann mehr Prinzessin sein als dieses Mädchen."

Und so begab es sich, dass diese letzte Nacht unter des Königins Test und die letzte der von der Fee aufgezwungenen schlaflosen Nächte zusammenfiel und die Schneiderstochter zum Morgenschrei des Hahnes ihren letzten Stich vernähte.

Da sprang die Tür zu ihrem Gemach auf und die Königin stürmte herein und fragte, wie die Trine denn geschlafen hatte.

Und wie die Morgen zuvor antwortete sie, dass etwas sie des nachts gedrückt und gezwickt hätte und dass sie kein Auge hätte ausruhen können.

Da ergab sich die Königin in ihr Versprechen und zog die kleine Erbse unter dem untersten Federbette hervor und sagte zu der Schneiderstochter die ganz oben auf dem Turm lag:

"So sollst du für deine schlaflosen tage entschädigt werden, indem ich dir meinen Sohn, den Prinzen und Thronerben des Reiches zum Mann gebe!"

Doch oben hatte die gute Fee gerade ihre wahre gestalt angenommen, was die Königin von unten nicht sehen konnte, hatte sich das Meisterstück der Schneiderstochter besehen und mit Freudentränen in den Augen gesagt:

"Liebes Trinchen, nun bist du den Zauber los und sollst dein Lebtag wieder schlafen können wie ein jeder Mensch. Doch gewahre dich deiner Lektion und denke daran, dass Ruhe nur dem zusteht, der sie sich nach getaner Arbeit verdient hat!"

Da lächelte das Trinchen, schloss die müden Augen und sagte "Hab Dank, liebe Frau!", so dass die Fee und die Königin sich angesprochen fühlten und zufrieden waren.

Unser Trinchen schlief danach drei ganze Wochen durch und schlummerte so tief, dass man nicht wagte sie zu wecken oder den Federbettenberg niederer zu machen, und ihr seeliges Lächeln verzauberte den Prinzen, der sich seine schlafende Braut betrachten durfte.

Am Tag nachdem die Schneiderstochter wieder aufwachte, feierte das ganze Königreich Hochzeit und selbst die gute Fee und der Vater des Trinchens waren eingeladen mit zu feiern.

Aber niemand shcenkte den beiden wirklich Beachtung, denn der Prinz trug das Meisterstück, welches seine Braut genäht hatte als Hochzeitsanzug und die Schneiderstochter ihr schönstes Lächeln zur Zierde, dass das ganze Reich nur auf beide schaute. 

 

 

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